UTS #1: Chinas Immobilienmarkt gibt Rätsel auf
UTS Nr. 1:
Der chinesische Immobilienmarkt gibt Rätsel auf. Immobilienexperte und Regierungsberater (?) Cao Jianhai erwartet nach einer Preisverdopplung der chinesischen Appartmentpreise in den letzten 5 Jahren eine Halbierung in den nächsten zwei. Zu hoch wären die Preise, zu viele Appartments ständen leer.
Bei einem solchen Preisverfall würden den chinesischen Banken ähnliche Probleme drohen wie den amerikanischen, britischen, irischen und spanischen. Das Problem an der Analyse der chinesischen Immobilienpreise: Die Untergangspropheten sind schon seit Jahren davon überzeugt, dass die Preise zu hoch sind. Und sie sinken doch nicht. (oder doch, siehe unten).
Einer der Gründe, der für immer neues Geld am Immobilienmarkt sorgt, sind die stark eingeschränkten Investitionsmöglichkeiten der Chinesen. Die (normalsterblichen) Chinesen können nicht so einfach im Ausland investieren. Also bleiben als Alternativen die (verdammt stark schwankenden) chinesischen Aktien, die Anleihen, die nur niedrige Zinsen abwerfen und eben der Immobilienmarkt. Und da erscheint vielen der Immobilienmarkt ziemlich attraktiv zu sein.
FEER: China's Real Estate Riddle
Ob sie sich irren, wird man sehen ... Zumindest in den offiziellen Statistiken sinken die Preise bereits.
Real estate prices in China's top cities ease 0.6% in May
Wenn ich von Rätseln spreche, meine ich allerdings auch welche. Denn gleichzeitg kommen nämlich "Extrem-Bubble-Nachrichten" aus Shenzen (Chinaknowledge: Shenzhen's new apartment average price swells 32.83% in June) und Bejing (Peking) (AFP: New bubbles rising in China property market: state media), die so gar nicht zum allgemeinen Preisverfall passen wollen. Seltsam ...

1 Kommentare:
Nein, war in den USA ebenfalls "asymmetrisch".
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