Freitag, November 20, 2009

Musik zum Wochenende: Talk Talk

Ich wollte eigentlich nur einen Song verlinken, aber wie so häufig lieferte mir die große Assoziationsmaschine direkt einen Haufen weiterer Videos, darunter dieses absolut brilliante Konzert von Talk Talk.

In Teil 8 "Such a Shame":



Am Anfang von Teil 7 das Ende von "It's my life", das auch Jüngere als mehr oder weniger grauenhafte Coverversion kennen (wobei der Song so gut ist, dass man den gar nicht wirklich schlecht machen kann):



Am Anfang von Teil 6 das Ende von "Living in another world":



Und weil das der Song war, den ich suchte, verlinke ich den auch nochmal in der Albumversion:



Die Mundharmonika rockt in dem Stück, etwas was dieses Instrument ziemlich selten macht ...

Mir fällt gerade auf, dass der November mit tambourinelastiger Musik gefüllt wird ... (siehe Musik zum Wochenende: Mazzy Star)

Die späteren Sachen von Talk Talk (Spirit of Eden) oder die eine (? gibt es mehr als eine) Platte von Mark Hollis solo sind zwar noch "novemberiger", sprich viel akustischer und jazziger und nicht einmal ansatzweise massenkompatibel.

Talk Talk: The Rainbow von Spirit of Eden" (hat 24 Bewertungen bei Amazon, davon 24 mal 5 Punkte! (das dürfte auch selten sein)):



Mark Hollis: Inside Looking Out



In den Kommentaren bei Youtube ist mir aufgefallen, dass mehr als einmal ein Vergleich zu Radiohead gezogen wird. Durchaus passend finde ich!

Wie immer der Affiliate Link zu Amazon:

Talk Talk bei Amazon

Das Konzert gibt es auch als DVD (Talk Talk - Live at Montreux 1986), die erste Best-Of mit den nicht geremasterten Versionen kostet gebraucht 0,01 (+3 Euro Porto): Natural History-Very Best of.. Das ist drin, oder?

Wem Talk Talk nicht gefällt und den Blues bevorzugt, der kann sich hier sein Do-it-Yourself Blues Starter Kit zusammenbauen ;-) :

The Big Picture: HOW TO SING THE BLUES … by Stretch Melon Clinton

Zahl des Tages (20.11.09): -0,00%

Eine Zahl des Tages ohne einen genauen Wert ist natürlich irgendwie doof, aber dieser Datenpunkt ist dann doch zu außergewöhnlich, um ihn auszulassen ...

In den USA sind gestern die Renditen von US-T-Bills mit Laufzeit bis zum Januar in den negativen Bereich gerutscht, den ich jetzt einfach mal mit

-0,00%

kennzeichne. 3-Monats-T-Bills bringen aktuell 0,01%(!) Zinsen und 6-Monats-T-Bills 0,13%. Letzteres ist der niedrigste Wert aller Zeiten, niedriger als zum Höhepunkt der Krise.

Negative Renditen machen natürlich gar keinen Sinn: Ich lege Geld fest und bekomme am Ende garantiert (wenn auch nur minimal) weniger zurück. Ich verzichte im Vergleich zum Bargeld auf Liquidität und bekomme als Belohnung weniger Geld. Häh?

Beobachter führen den Effekt auf "Window Dressing" (Fenster schmücken) zurück. Die Banken möchten zum Jahresende Bilanzen präsentieren, die so solide wie möglich aussehen. Einen Parameter, bei dem kurzfristige Staatsanleihen besser aussehen als Bargeld, kenne ich allerdings nicht (und dann wäre die Begründung unlogisch).

Ich könnte mir eine andere Ursache vorstellen: Die Banken wollen ihr Bargeld verstecken. Sie wollen nicht, dass man bei einer Analyse der Bilanz zur Erkenntnis kommen kann, dass die Banken in Liquidität schwimmen, die ihnen von den Notenbanken zur Verfügung gestellt wird. Das Problem: Die Banken bekommen das Geld, um es in die Wirtschaft weiterzuverleihen. Denn das ist die volkswirtschaftliche Aufgabe des Bankensektors und dieser Aufgabe werden die Banken aktuell kaum gerecht. Auf der einen Seite schimmen die Banken im Geld, auf der anderen Seite stöhnt die Realwirtschaft über eine Kreditklemme (und die Politiker schauen dämlich zu).

Es gibt auch andere Erklärungsversuche, die teilweise schon zum Höhepunkt der Krise geliefert wurden, als es schonmal negative Renditen am ganz kurzen Ende gab. Diese fan ich aber damals schon unlogisch (oder habe sie vielleicht auch nicht verstanden), deshalb habe ich mir jetzt einfach mal eine eigene Theorie ausgedacht :-)

FT.com: Short-term US interest rates turn negative 

gefunden über
FT Alphaville: Short-term US rates turn negative

Eines kann unabhängig von allen richtigen oder falschen Erklärungsversuchen als gesichert gelten: Normal ist die Lage an den Finanzmärkten noch lange nicht.

Donnerstag, November 19, 2009

Zahl des Tages (19.11.09): 14,41%

Ich hatte eigentlich schon ein andere Zahl des Tages vorbereitet, aber die ist so unbeobachtet an der "Konkurrenz" vorbeigeflogen, dass ich die auch noch für's Wochenende aufsparen kann :-)

Heute gab es mal wieder neue Zahlen über die schlechten Hypotheken in den USA. (Ich hatte am Dienstag fast schon vor, die Zahl einer einzelnen Bank zu nehmen, aber habe kurz vorher noch mitbekommen, dass es heute die gesammelten Zahlen von allen Hypothekenbanken gibt).

Natürlich gibt es hier einen neuen Negativrekord zu vermelden:

Ende des dritten Quartals 2009 wurden (nicht saisonbereinigt) 9,94% der Hypotheken nicht mehr pünktlich bedient. Das waren 1,08 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Wer jetzt meint, huch, jede 10. Hypothek nicht mehr bedient, das ist ja viel, unterschätzt die Krise. Denn zu den 9,94% kommen noch einmal 4,47% Hypotheken, die aktuell in der "Foreclosure" (vergleichbar Zwangsvollstreckung) stecken. Das macht insgesamt

14,41%,

die nicht mehr pünktlich (oder gar nicht mehr) bedient werden. Das ist also mehr als eine von sieben Hypotheken.

Natürlich sind eine Menge Hypotheken dabei, die schon seit einiger Zeit in diesem Haufen stecken. Allerdings reduziert sich die Rate der neu dazukommenden Hypotheken auch nicht. 1,42% aller Hypotheken wurden im 3. Quartal dem Haufen hinzugefügt, im Vorquartal waren es noch 1,36%, im Vorjahresquartal 1,07%.

Der Berg ist also nicht nur deshalb so groß, weil die letzten Quartale so schlecht waren, der Berg wird auch noch immer höher und zwar (noch?) mit einer zunehmenden Geschwindigkeit.

Das liegt auch an der Zusammensetzung, die ich in einem älteren Posting schonmal auseinandergenommen habe (Zahl des Tages (21.08.09): 13,16%). Es sind nämlich insbesondere die Prime Hypotheken, bei denen die Ausfälle stärker zunehmen (1,14% vs. 1,01% Neuzugänge), während bei den Subprime die Neuankömmlinge 3,76% nach 4,13% ausmachten, also leicht gesunken sind.

Meine Immowette gewinne ich trotzdem ;-)

Marketwatch: Delinquencies, foreclosures break record

oder direkt von der Quelle:

MBA: Delinquencies Continue to Climb in Latest MBA National Delinquency Survey

Update (20.11.09):

Calculated Risk hat wie immer eine etwas tiefere Analyse und außerdem die Zahlen schön in einem Chart zusammengefasst:

Calculated Risk: MBA Forecasts Foreclosures to Peak in 2011

Das Hoch bei den Hypothekenausfällen soll also frühestens in einem Jahr erreicht werden. Ein kräftiger Aufschwung der Immobilienpreise ist vorher eigentlich nicht vorstellbar. Für mich ist allerdings auch kein kräftiger Abschwung mehr vorstellbar, sonst hätte ich ja nicht gewettet.

Update 2 (20.11.09):

Eine wunderschöne Grafik, die sehr sauber belegt, wie stark der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Hypothekenausfall ist:

Calculated Risk: States: Seriously Delinquent Mortgages vs. Unemployment Rate

Bis auf zwei Staaten eine fast perfekte Regesssion ...

Macht es Sinn, ein "Blog-Wort des Jahres" zu wählen?

Sollen wir ein Blog-Wort des Jahres wählen? Wer auch immer wir ist.

Jede Interessensvertretung wählt heutzutage ein Wort des Jahres, vergibt die Zitrone des Jahres, etc. Warum soll da die Blogosphäre nicht auch mitmachen?

Das Wort sollte sich natürlich um das Internet, Blogs, die Menschen darin, Aktionen, die daraus entstanden sind, etc. drehen.

Drei Vorschläge hätte ich auch:

a) Internetausdrucker
b) Zensursula (nicht zuletzt einer der Begriffe, an der sich eine 2-Prozent-Partei hochgezogen hat)
c) undallesoyeah (So sinnfrei wie der Wahlkampf, hat's aber immerhin bis in die Tagesthemen geschafft)

Ich hätte jetzt eigentlich auch noch was aus dem Bereich Finanzen, aber da fällt mir kein Begriff ein, der *als Begriff* den ganzen Wahnsinn auf den Punkt bringen würde. Ein Stresstest, der ja kein Stresstest war, wäre so ein Kandidat. Spiegelt den Wahnsinn gut wider, aber eben nicht im Begriff allein. Aber das Blog-Wort des Jahres muss ja nicht aus dem Bereich Finanzen kommen.

Weiteres Problem: Mit meinen 200 Lesern kann ich natürlich nix reissen. Da müssten die Basics, Lobos, Knüwers, Häusslers, DonAlphonsos (der ist  wahrscheinlich der einzige, der hier manchmal reinschaut, aber findet die Idee garantiert doof), etc. der Welt schon mitmachen.

Kennt die jemand?
Kommt man über Tweets an die Herren heran?

Update (23:33)

matsch schlägt Bonus-Auszahlung (oder ähnliches) vor
Pat "das Licht am Ende des Tunnels"
und ein Anonymer: "gleichgeschaltete Systemmedien"

Allerdings ist das (Haupt-)Problem der mangelnden Öffentlichkeit noch nicht gelöst ...

TV Tipp: 20:15 Eins Extra: Der große Crash

Das könnte den ein oder anderen von Euch interessieren. Es geht um 1929-1932, also das was man Weltwirtschaftskrise nennt. Und hoffentlich nicht bald die erste Weltwirtschaftskrise ...

EinsExtra, 19.11.2009, 20.15 - 21.00 (45 min.)

Der große Crash - Die Wirtschaftskrise 1929 in Deutschland

Wenn es eine Wiederholung sein sollte und jemand die Sendung schonmal gesehen hat und die empfehlen oder davon abraten kann ---> Kommentar hinterlassen.

Mittwoch, November 18, 2009

US-Hausbaubeginne 10/09: -10,6%

Noch ein Blick auf den US-Immobilienmarkt spät am Abend, auch weil er die Zahl des Tages quasi unterstreicht (Zahl des Tages (17.11.09): 17,2). Die Stimmung bei den (potenziellen) Bauherren ist nicht gut.

Im Oktober sind die Neubaubeginne auf annualisiert 529.000 gefallen. Damit nähert sich die Zahl nicht weiter der Normalzone, sondern wieder der Desasterzone.

Zumindest ist das die gängige Interpretation. Ich hingegen bin davon überzeugt, dass weniger Neubaubeginne gut für den Immobilienmarkt sind. Jede Reduzierung auf der Angebotsseite tut dem angeschlagenen Immobilienmarkt gut.

Für das BIP ist die sinkende Bauleistung natürlich nicht gut ...

Calculated Risk: Housing Starts Decline Sharply in October

Zahl des Tags (18.11.09): 9,71%

Die fallende Kreditqualität der Schuldner ist in diesem Blog schon lange ein Thema (u.a. Zahl des Tages (13.4.09): 6). Auch habe ich mir schon ein paar Mal Gedanken gemacht, was das für die Aktienbewertungen bedeutet:

Damit haben die Bilanzen in nur gut 20 Jahren eine beeindruckende Kehrtwende gemacht: Ausgehend von intransparenten Bilanzen, in denen hohe stille Reserven schlummerten, kam es im Rahmen einer Transparenzinitiative zum Heben der stillen Reserven, was dann so weit getrieben wurde, dass die Bilanzen jetzt so ausgehöhlt sind, dass wir jetzt wieder intransparente Bilanzen haben, nur dass jetzt Verluste versteckt werden.
(Zahl des Tages (04.09.09): 10,2%)

Das will ich daher nicht alles wiederholen. Noch einmal eine Zahl des Tages in diesem Zusammenhang zu bringen, kann allerdings nicht schaden.

Gestern gab es neue Zahlen von Standard & Poors zur Qualität der Schuldner und vor allem der Ausfälle. Danach sind bis zum Karnevalsbeginn (11.11) weltweit

243

Schuldner mit Anleihen im Gesamtwert von

573.000.000.000 (573 Milliarden) Dollar

ausgefallen. Zum Vergleich: 2008 gingen nur 126 Gläubiger Schuldner Pleite, allerdings größere, denn das Gesamtwolumen betrug 433 Milliarden.

Auf alle Gläubiger Schuldner von Nicht-Investment-Qualität gerechnet betrug die Ausfallrate im Oktober

9,71% (Vormont 9,59%, Tief 0,79% Herbst 2007)

Es ist also in den letzten 12 Monaten fast jeder 10. Anleihenemittent mit Junk Qualität auch wirklich ausgefallen.

(Es fielen übrigens garantiert auch wieder ein paar Gläubiger Schuldner aus, die S&P vorher noch auf Investmentqualität hatte. Beim letzten Mal waren 87% von S&P vorher als Junk geratet. Immerhin 13% hatten also vorher offiziell (fehlerhafterweise) Investmentqualität und fielen trotzdem aus. S&P betont die Zahl nachvollziehbarerweise nicht besonders ...)

Das Geld ist natürlich nicht weg, einen Teil werden die Schuldner Gläubiger im Normalfall noch eintreiben können, in den meisten Fällen wohl durch eine Umschuldung mit teilweisem Forderungsverzicht.

Es zeichnet für die nächsten Monate sich eine leichte Besserung ab. Die Anzahl der "Weakest Links", der am stärksten gefährdeten Schuldner mit Ratings von B- oder schlechter, ist vom Hoch bei 300 im April auf 251 gesunken. Allerdings geht der überwiegende Anteil des Rückgang auf die ausgefallenen Schuldner zurück.

Aber immerhin: Es kommen nicht unendlich viele weitere neue Schuldner von schlechter Qualität hinzu. Der Berg wird langsam abgetragen ... S&P erwartet in einem Jahr daher "nur" noch eine Ausfallrate von 6,9%. Immerhin etwas ...

S&P: Global Corporate Default Rate Rises To 9.71% In October 2009, Article Says

Update (19.11.09):

Dank an Scooby, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass direkt mehrmals Gläubiger und Schuldner vertauscht war ...

Dienstag, November 17, 2009

Zahl des Tages (17.11.09): 17,2

Mal wieder ein kurzer Blick auf eine Zahl vom US-Immobilienmarkt, die eigentlich nicht so wichtig ist, aber ein derart langes Verharren auf historischen Tiefs hat dann doch wieder eine Aussagekraft.

Der heutige Index für das Verbrauchervertrauen von potenziellen Hausbauern kam nur mit nur

17,2 Punkten

und verharrte damit auf den gleichen niedrigen Niveaus wie in den letzten Monaten.

Spannend wird der Wert, weil die erwartete Erholung mal wieder ausgeblieben ist. Vom Vormonatswert 18 aus sollte es eigentlich auf 20 nach oben gehen. Dann gab es aber ein Minus (das am Ende gar keins war, weil der Vormonat auch auf 17,2 nach unten korrigiert wurde).

Man muss aber anmerken, dass die Zahl verfälscht sein könnte, da zum Zeitpunkt der Umfrage die Verlängerung der Steuergutschrift von 8.000 Dollar für Erstkäufer von Immobilien noch nicht beschlossen war (Zur Steuergutschrift UTS #6: Boden am US-Immobilienmarkt durch Erstkäufer?).
Der Wert könnte sich also dann im nächsten Monat dann endlich doch nach oben bewegen. Warten wir's ab ...

The Big Picture: Nov NAHB survey but includes tax credit uncertainty

Update (23:34)

Hier ein paar Grafiken:
Calculated Risk: NAHB: Builder Confidence Flat in November

Immobilienfonds weit geschlossen ...

Sorry Stanley Kubrick ...

Das Thema Schließung von offenen Immobilienfonds war im letzten Herbst hier schon Thema (Noch zwei (und noch zwei (und noch zwei)) Immo-Fonds dicht). Die Wiedereröffnung der meisten Fonds habe ich dann nur noch teilweise gebracht (Zahl des Tages (03.02.09): (12-02=) 10). Zum Glück war das genau der, um den es heute geht ...

Der offene Immobilienfonds Degi International muss nämlich nach der Wiederöffnung Anfang Februar heute wieder schließen, weil die Abflüsse zu hoch waren.

Richtig kräftig wurden die Abflüsse als der (ebenfalls geschlossene) Konkurrent P2 Value eine Abwertung um gut 10% vornehmen musste. Da die Degi keinen starken Vertriebspartner hat, konnte der Neuverkauf die Abflüsse nicht aufwiegen. Und schnell Immobilien zu Geld machen, ist halt nicht so einfach ... Das Grundproblem von offenen Immobilienfonds: kurzfristige Anleger, die in langfristige, illiquide Anlagen investieren. Im Normalfall geht das gut, aber wenn zu viel Zuflüsse oder vor allem Abflüsse da sind, dann halt nicht ....

Handelsblatt: Milliarden-Fonds geschlossen


ThyssenKrupp verkauft mehr Schrott

Ha, Aktion clevere Überschrift ;-)

Es geht nämlich nicht um Schrott, also Eisen und Stahl, sondern um Schrottanleihen. Heute hat Standard & Poors die Anleihen von ThyssenKrupp von BBB- (der letzten Stufe mit Investmentqualität) um eine Stufe auf BB+ herabgestuft. Der Ausblick bleibt auf stabil, man muss also für's Erste nicht mit einer weiteren Herabstufung rechnen.

Auslöser ist der kräftige Vorsteuerverlust von 2,4 Mrd. Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr und die Aussichten, die nicht so dolle sind. Zwar ist der Abwärtstrend gestoppt, aber ein Aufwärtstrend käme ThyssenKrupp jetzt ganz gelegen.

ThyssenKrupp betont, dass die Liquidität und Kreditlinien im Gesamtvolumen von 9,8 Milliarden Euro gesichert seien und keine kurzfristigen Probleme drohen. Bei der nächsten Refinzierung muss ThyssenKrupp (sofern sich das Rating bis dahin nicht wieder verbessert) aber mit höheren Zinsen rechnen. In einer so kapitalintensiven Branche wie dem Stahl ist das nicht ganz unwichtig ...

Spiegel: Rating-Agentur stuft ThyssenKrupp auf Ramsch-Status herab

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